Hotline
Für Interessierte am Bundesfreiwilligendienst und Einsatzstellen: 0221 - 36 73 0
Alle Bürgerinnen und Bürger, die ihre Pflichtschulzeit absolviert haben, können Bundesfreiwilligendienst machen: Junge Menschen nach der Schule, Menschen in mittleren Jahren und Seniorinnen und Senioren. Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle.
Die Regeldauer sind 12 Monate. Man kann den Dienst aber auch auf 6 Monate verkürzen oder auf 18 Monate verlängern, maximal möglich sind 24 Monate Dienstdauer. Menschen, die älter als 27 Jahre sind, können auch in Teilzeit (mehr als 20 Stunden pro Woche) tätig werden.
Für das erste Jahr stehen Mittel für insgesamt 35.000 Plätze zur Verfügung. Das Ziel, im ersten Jahr diese 35.000 Plätze im Bundesfreiwilligendienst zu besetzen, ist bereits jetzt erreicht (Stand März 2012). Das zeigt: Der Bundesfreiwilligendienst ist ein enormer Erfolg. Aufgrund der starken Nachfrage ist es aber notwendig geworden, die Neubesetzung der noch freien Plätze stärker zu steuern.
Um das große Interesse am Bundesfreiwilligendienst frühzeitig mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln abzugleichen, hat jede Zentralstelle zwischenzeitlich eine bestimmte Platzzahl und eine daraus errechnete Zahl von "Einsatzmonaten" erhalten, über die sie für ihren Bereich verfügen kann. Das heißt: Im laufenden Jahr können nicht mehr alle freien BFD-Plätze sofort besetzt werden. Wer also einen BFD absolvieren möchte, muss eventuell damit rechnen, dass sein Traum- Platz nicht direkt verfügbar ist. Hier empfiehlt sich der direkte Kontakt mit der Einsatzstelle: Wer nicht sofort einen Platz bekommt, sollte sich unbedingt erkundigen, wann er nachrücken kann – denn der flexible Einstieg in den BFD bedeutet auch, dass in den kommenden Monaten immer mehr BFDler ihren Freiwilligendienst abschließen werden und neue Plätze frei werden.
Das verbleibende Kontingent an freien Plätzen wird von 19 Zentralstellen verwaltet. Diese sind Ansprechpartner für die Einsatzstellen.
Freiwillige erhalten:
Anleitung
Taschengeld
Zeugnis
Die Einsatzbereiche sind vielfältig: Soziales (Kinder- und Jugendhilfe, Jugendarbeit, Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege, Behindertenhilfe), Umwelt- und Naturschutz, Sport, Integration, Kultur- und Denkmalpflege, Bildung, Zivil- und Katastrophenschutz.
zu den Einsatzfeldern
Zunächst müssen Sie eine Einsatzstelle finden, beispielsweise über die Platzbörse, über die ständige Regionalbetreuerin bzw. den zuständigen Regionalbetreuer oder auch über eine der Zentralstellen. Selbstverständlich können Sie auch eine Einrichtung, die Sie interessiert, direkt ansprechen. Wenn diese Einrichtung noch nicht als Einsatzstelle im BFD anerkannt ist, kann sie sich kurzfristig dafür anerkennen lassen.
(Nähere Informationen dazu bei der Informationshotline des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, BAFzA: 0221 - 36 73 0)
Melden Sie sich in der Einsatzstelle, bewerben Sie sich und vereinbaren Sie einen Termin für ein Kennenlerngespräch.
Schule / Uni
Berufliche (Neu-) Orientierung
Weitere Gründe
Informationshotline des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA):
0221 - 36 73 0
Kontakt per Mail: info@bundesfreiwilligendienst.de
Außerdem hat das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) Regionalbetreuerinnen und Regionalbetreuer als Außendienstmitarbeiter in ganz Deutschland vor Ort.
Die Zuständigkeitsbereiche und Kontaktdaten der Regionalbetreuerinnen und -betreuer finden Sie hier:
zur Übersicht der Regionalbetreuerinnen und -betreuer