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Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingshilfe

Viele gemeinnützige Institutionen und Organisationen sind bei der Bewältigung der Herausforderungen, die durch die aktuellen Flüchtlingszahlen entstehen, auf freiwillige und ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Der Bundesfreiwilligendienst bietet Menschen, die helfen wollen, jetzt auch die Möglichkeit, sich in der Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen einzusetzen. Wie Helga Roesgen, Präsidentin des Bundesamtes für   Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, heute mitteilte, stehen durch eine Ergänzung des BFD-Gesetzes  in den kommenden drei Jahren jeweils bis zu 10.000 zusätzliche Stellen in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung.

Der Einsatz der Freiwilligen erfolgt in Aufgabenbereichen im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbetreuung. Hierzu können beispielsweise Sportangebote in Flüchtlingsunterkünften, die Begleitung bei Behördengängen, Dolmetscherdienste, Personenbeförderungsfahrten und vieles mehr gehören. Auch organisatorische und koordinierende Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen, zum Beispiel bei der Sortierung und Weitergabe von Sachspenden und/oder der Lebensmittelverteilung sind möglich.

Auch Flüchtlinge und Asylbegehrende, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, können in anerkannten Einsatzstellen einen Bundesfreiwilligendienst machen. Alle Freiwilligen, die ihren Dienst im Sonderprogramm leisten, werden pädagogisch besonders begleitet. Für Flüchtlinge kann – sofern es notwendig ist – zusätzlich ein bis zu vierwöchiger Sprachkurs vorgesehen werden. Der Sprachkurs soll zum Dienstbeginn – möglichst vor Einsatzbeginn – durchgeführt werden. Dies erleichtert ihnen einerseits die Integration und Orientierung in Deutschland und anderseits stärkt es die Kompetenzen der Teilnehmenden.

Informationen zum Bundesfreiwilligendienst oder dem Bundesamt für   Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben finden Sie im Internet unter www.bundesfreiwilligendienst.de und www.bafza.de.

Pressekontakt:
Bundesamt für Familie
und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Pressestelle
Telefon: 0221 3673-4967
Telefax: 0221 3673-4281
E-Mail:  pressestelle[at]bafza.bund.de