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Only Good News are Good News – Noch nie sah ein „Rohbau“ so gut aus

In den Nachrichten hört man hauptsächlich von Kriegen, Hungersnöten, Naturkatastrophen. Frei nach dem Motto: Only bad news are good news. Aber es kann doch nicht immer nur Schlechtes auf der Welt passieren? Von negativen Neuigkeiten hatten die Freiwilligen jedenfalls genug. Deshalb stand die Woche des Vertiefungsseminars unter dem Titel: Only good news are good news. Und das Ziel war, am Ende der Woche eine eigene Zeitung mit ausschließlich Positivschlagzeilen in den Händen zu halten.

Nach einer Auffrischung in Sachen Medien, u. a. Aufbau einer Zeitung, Kriterien eines zuverlässigen Journalismus und Urheberrecht, krempelten die Freiwilligen die Ärmel hoch. Obwohl es anfangs noch so manche Bedenken gab: „Ich dachte zuerst: Oh Gott! Ich muss einen Artikel schreiben!“ Die Zweifel waren aber schnell verschwunden: „Ich fand es gut, dass wir selbst entscheiden konnten, was und wie wir etwas machen wollten.“ Einzige Vorgabe: Der Schwerpunkt sollte auf dem Positiven liegen. Dass am Ende tatsächlich eine Zeitung herausgegeben wurde, lag nicht zuletzt am Teamwork und der Kreativität der Teilnehmenden. Die Jungautorinnen und -autoren waren sich schnell über die Themenverteilung einig, so dass sie sich ohne große Umschweife und motiviert in kleinen Gruppen ans Werk machten. Auch die Reihenfolge der Beiträge legten sie selbst fest. Die Ergebnisse waren so vielfältig und individuell wie die Autorinnen und Autoren selbst und hielten die perfekte Balance zwischen Information und Unterhaltung. So fanden neben Tipps zur Plastikvermeidung, zur Gesundheit und zu Ausflugszielen im Bayerischen Wald auch Empfehlungen für Festivals, Musik und Serien, Rätselspaß, Horoskop und Lustiges den Weg in die Zeitung – made by Spiegelauer Bufdis. Sie trägt im Übrigen den Namen „Rohbau“. Und eines ist sicher: noch nie sah ein Rohbau so gut aus. Der Schweiß und die wunden Finger haben sich wirklich gelohnt.