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Phillip Sommer, 18 Jahre
Allgemeiner Sport-Club Göttingen von 1846 e. V.

„Eins, Zwei, Cha-Cha-Cha“

Herr Sommer unterstützt eine sehbehinderte Dame beim Stuhltanz.
Bildquelle: privat

Herr Sommer, während den nächsten 12 Monaten engagieren Sie sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes beim Allgemeinen Sport-Club Göttingen von 1846 e. V. Was sind Ihre Aufgaben?

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig, aber hauptsächlich kümmere ich mich um Seniorinnen und Senioren. Ich hole sie mit unserem Fahrdienst von zu Hause ab und bringe sie dann zum Beispiel zur Wassergymnastik oder zum Kartenspielen ins Clubhaus. Manchmal spiele ich auch mit ihnen Schach, gehe mit ihnen spazieren, erledige Einkäufe oder mache Gartenarbeit. Einen älteren Herrn besuche ich zu Hause. Er hat eine Eisenbahn, damit spielen wir dann. Mit den anderen Freiwilligen organisiere ich bald einen Bingoabend für die Seniorinnen und Senioren, mit kleinen Preisen. Darauf freue ich mich schon. Für den Winter planen wir einen Abend, an dem wir Weihnachtskränze basteln.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Einsatz besonders gut?

Einfach alles! Der Zusammenhalt unter uns Freiwilligen ist gut, aber auch der Kontakt zu den Seniorinnen und Senioren macht mir Spaß. Jede Woche freue ich mich besonders auf den Tanzabend. Dann tanzen wir Cha-Cha-Cha, Walzer oder Ähnliches. Von den Seniorinnen und Senioren wurde ich auch richtig gut in die Tanzgruppe integriert und wir verstehen uns sehr gut. Zwar ist der Kontakt zu älteren Menschen neu für mich, aber ich bereue meine Entscheidung überhaupt nicht. Nach meinem erweiterten Realschulabschluss wollte ich unbedingt einen neuen Bereich kennenlernen. Ich habe mich zwar schon vorher viel ehrenamtlich engagiert, zum Beispiel im Fußballverein, aber für den Bundesfreiwilligendienst war mir vor allem der Kontakt zu Menschen wichtig. Es freut mich sehr, wenn ich sehe, dass die Seniorinnen und Senioren viel Freude haben und unter Leute kommen. Oder auch, dass sie noch total fit sind. Ich habe mal bei der Stuhlgymnastik mitgemacht, das ist richtig anstrengend.

Möchten Sie später auch im Berufsleben in diesem Bereich bleiben?

Ja, das gefällt mir schon ganz gut. Auf jeden Fall sollte es etwas mit Sport zu tun haben. Gerne würde ich zur Bundespolizei gehen. Wenn das nicht klappt, dann mache ich vielleicht eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann.

Die Einsatzstelle:
Der ASC 46 ist einer der größen Sportvereine in Niedersachsen und einer der ältesten in Deutschland. Insgesamt 8200 Mitglieder nehmen am umfangreichen Sportangebot teil. Es umfasst nicht nur Sportarten, wie Schwimmen, Turnen, Basketball, Tischtennis, Gymnastik und Tanzen, sondern auch speziell auf den neuesten medizinischen Anforderungen spezialisierte Gesundheits- und Freizeitsportangebote.

Webseite der Einsatzstelle: www.asc46.de