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Lukas Franke, 19 Jahre
Uniklinikum Jena

Geschichten aus der Notaufnahme

„Schon meine Oma hat hier im Universitätsklinikum Jena als Krankenschwester gearbeitet und nun hat es auch mich hierher verschlagen“, erklärt Lukas Franke. „Zu ihrer Zeit war wohl vieles noch anders hier im Krankenhaus.“ Heute trägt der 19-jährige BFDler wie selbstverständlich einen Pieper am Gurt und ein schnurloses Haustelefon in der Hand. Seit dem ersten Juli ist Lukas Franke während der Dienstzeit stets erreichbar, denn nicht selten verlangt die Notaufnahme nach Blutkonserven oder ein Patient nach dringend benötigten Medikamenten. Er ist der Mann für solche (Not-)Fälle. Wenn das kleine rote Licht an seinem Pieper aufleuchtet, muss alles schnell gehen: Infusionen und Präparate müssen auf die richtige Station gebracht werden. Oftmals ist sein Einsatz aufregend: „Manchmal sieht und hört man Sachen, bei denen einem der Atem stockt.“ Aber auch die ruhigeren Momente im Krankenhausalltag schätzt der Abiturient aus Jena. So wie jene, in denen er Patientinnen und Patienten zu einer Untersuchung begleitet, diesen gut zuredet, um ihnen die Angst zu nehmen oder ihren Geschichten lauscht.

Abschalten mit Musik

Abschalten kann Lukas Franke nach einem ereignisreichen Tag dann beim Klavier- und Schlagzeugspielen, seiner Leidenschaft. In ein oder zwei Jahren möchte er die Aufnahmeprüfung an einer Jazzschule versuchen, bis dahin wird er noch viele Geschichten von Patienten hören und vielleicht auch die eine oder andere über seine Großmutter.  

Die Einsatzstelle:
Universitätsklinikum Jena. Die Medizinische Fakultät Jena kann auf eine Erfahrungen von bald 450 Jahren zurückblicken.

Webseite der Einsatzstelle: www.uniklinikum-jena.de