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Anna-Katharina Coker, 23 Jahre
Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume, Flintbek

Unterwegs im Sinnesgarten und bei Wald-Experimenten

Anna-Katharina Coker hält eine Plastikflasche mit roter Flüssigkeit in der Hand.
Bildquelle: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume

„Die Mithilfe im Bildungszentrum macht mir Spaß und ermöglicht mir einen guten Praxis-Einblick. Außerdem kann ich mir den Bundesfreiwilligendienst als Pflichtpraktikum für mein Studium anrechnen lassen“, begründet Anna-Katharina Coker ihre Entscheidung für den Bundesfreiwilligendienst. Die 23-Jährige studiert Forstwissenschaften und Waldökologie und unterstützt seit Anfang August 2011 das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek in der Nähe von Kiel.

Die Freiwillige schätzt den Spielraum, den sie in der Einsatzstelle hat. „Hier können wir zu den verschiedensten Themen Projekte vorschlagen und planen. Man hat einfach viele Möglichkeiten, aktiv zu werden.“ Im Bildungszentrum unterstützt Anna-Katharina Coker hauptsächlich Bildungsangebote für Kinder. So betreut sie zum Beispiel Kindergruppen aus Kindertagesstätten und Grundschulen und bietet Spiele zur Umweltbildung an: Im Sinnesgarten können die Kinder zum Beispiel auf Sinnespfaden ihre Wahrnehmung schulen oder in Wald-Experimenten etwas über unterschiedliche Arten von Müll und Wasserverschmutzung lernen. Darüber hinaus hilft die BFDlerin bei der Organisation von Seminaren für Erwachsene oder von Veranstaltungen für Jugendliche wie dem Statt Dschungel-Camp. Am meisten Spaß macht ihr jedoch die praktische Durchführung der verschiedenen Angebote. „Die Organisation ist natürlich notwendig, aber am Schönsten ist es zu sehen, dass die Leute Spaß an dem Programm haben und etwas Neues lernen.“

Anna-Katharina Coker hat schon einige Praktika absolviert und dabei wichtige Erfahrungen sammeln können. Ihre Zeit bei Greenpeace in Russland hat ihr zum Beispiel gezeigt, dass der Einsatz für die Umwelt nicht selbstverständlich ist. „Wir leben in einem recht wohlhabenden Land und können es uns leisten, an unsere Umwelt zu denken. In vielen Ländern spielt das leider noch eine untergeordnete Rolle, da dort die Mittel dafür fehlen.“

Auch in Zukunft möchte sich die 23-Jährige mit dem Thema Umwelt auseinandersetzen und will deshalb nach ihrem Bachelor den Master-Studiengang "Umwelt & Bildung" an der Fernuniversität Rostock belegen.

Die Einsatzstelle:
Das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek unterstützt durch Wissensvermittlung und Bewusstseinsentwicklung den Natur- und Umweltschutz. Hierzu führt es unterschiedliche Bildungs- und Informationsveranstaltungen für Jung und Alt durch.

Webseite der Einsatzstelle: www.schleswig-holstein.de