Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen
Maike Bösch, 19 Jahre
Umweltamt der Stadt Hamm

Wilde Müllkippen und exotische Tiere

Maike Bösch steht mit weißem Kittel im Labor des Umweltamtes und schaut sich Proben in Reagenzgläsern an.
Bildquelle: Umweltamt Stadt Hamm

„Obwohl ich ursprünglich aus Hamm komme, lerne ich die Stadt jetzt noch besser kennen. Für meinen Bundesfreiwilligendienst bin ich oft unterwegs und entdecke neue Ecken der Stadt“, erklärt die 19-jährige Maike Bösch, die zum 1. August 2011 ihren Freiwilligendienst beim Umweltamt der Stadt Hamm angetreten hat. Sie und die anderen Freiwilligen sind häufig mit dem Dienstwagen unterwegs und fahren kreuz und quer durch die Stadt, um zum Beispiel wilde Müllkippen zu beseitigen. Darüber hinaus ist Maike Bösch für die Renaturierung eines Naturschutzgebietes mitverantwortlich. „Wir schneiden Wege frei oder nehmen Wasser- und Bodenproben, die dann in unserem hauseigenen Labor analysiert werden.“

Im Rahmen des Umweltkalenders organisiert das Umweltamt Hamm außerdem viele Veranstaltungen, bei denen die Freiwilligen regelmäßig tatkräftige Unterstützung leisten. Erst kürzlich fand beispielsweise die ‚Europäische Fledermausnacht’ statt, bei der Maike Bösch mit Kindern Laternen gebastelt hat. Als nächstes steht der dritte Teil des Kinderprogramms ‚Die Waldabenteurer unterwegs’ an, bei dem sich die Kinder unter anderem auf Tierspurensuche in den Wald begeben und Techniken des Feuermachens lernen.

Für Maike Bösch steht bald noch ein weiterer Höhepunkt ihres Bundesfreiwilligendienstes an. Bei der anstehenden ‚Terraristika’ – einer Messe für Terrarientiere in Hamm – wird die 19-Jährige auf dem Messegelände unterwegs sein und mithelfen, die Größe der Terrarien und Käfige zu kontrollieren. „Der Besuch auf der Messe wird sicher spannend. Man kann dort viele exotische Tiere entdecken.“

Wie viele andere Jugendliche war sich auch Maike Bösch nach ihrem Abitur nicht sicher, ob und was sie studieren möchte. „Ich habe in der Schule den Biologie-Leistungskurs belegt und könnte mir gut vorstellen, Biologie zu studieren. Die Zeit hier nutze ich, um mir darüber klar zu werden. Ich könnte mir aber auch vorstellen, eine Ausbildung anzufangen.“

Egal, wohin es Maike Bösch nach ihrem Jahr beim städtischen Umweltamt verschlägt, ihre Stadt Hamm kennt sie jetzt wie ihre eigene Westentasche.

Die Einsatzstelle:
Das Umweltamt der Stadt Hamm stellt sich täglich einer Vielzahl von Aufgaben: Von der Beseitigung illegaler Müllkippen über die Organisation von unterschiedlichsten Veranstaltungen bis hin zur Vermittlung von besitzerlosen Tieren.

Webseite der Einsatzstelle: www.hamm.de/umwelt-abfallwirtschaft.html