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Info-Dienst Freiwilligendienste Nr. 15 / 03.02.2012

INHALT

Begrüssung
1. Vertragsänderungen
2. Informationsmaterial zu den Freiwilligendiensten
3. Kontingentierung Impressum

 

BEGRÜSSUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,

alleine im Januar haben mehr als 3.000 weitere Menschen einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) begonnen. Damit sind jetzt fast 34.000 Verträge unterschrieben worden, angesichts einer sensationell niedrigen Abbrecherquote von rd. 10% sind über 30.000 Verträge gültig. Gleichzeitig erreichen uns auch aus dem FSJ Nachmeldungen der Träger: Im FSJ sind jetzt nach deren Angaben mehr als 44.500 Freiwillige engagiert, zusammen mit dem FÖJ sind es mehr als 47.000 und zusammen mit dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst stehen wir unmittelbar vor Überschreiten der Marke von 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Jugendfreiwilligendiensten; zusammen mit dem BFD gibt es mehr als 80.000 Freiwilligendienstleistende. Für diesen enormen Erfolg und die dahinter stehende Kraftanstrengung auf allen Ebenen möchte ich Ihnen noch einmal sehr herzlich danken.

Die aus diesem überwältigenden Zulauf resultierende Kontingentierung der BFD-Plätze ist Hauptthema dieses Newsletters. Bitte beachten Sie, dass  die Kontingentierung vor allem durch die 19 Zentralstellen und deren Untergliederungen gesteuert wird, so dass es notwendig ist, einen engen Draht zu Ihrer Zentralstelle bzw. Ihrem Träger zu halten.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Kreuter

1. VERTRAGSÄNDERUNGEN

Grundsätzlich bedarf es für eine Änderung des BFD-Vertrages keines Formulares.

Die Einsatzstelle und die/der Bundesfreiwillige senden ein von beiden unterzeichnetes formloses Schreiben mit den betreffenden Änderungen an das Bundesamt, das die Änderungen bestätigt.

2. INFORMATIONSMATERIAL ZU DEN FREIWILLIGENDIENSTEN

Alleine schon mit Blick auf die im Sommer des Jahres ausscheidenden Freiwilligen und die dadurch gegebenen Nachbesetzungsmöglichkeiten ist es auch unter den Bedingungen einer Kontingentierung notwendig, über die Freiwilligendienste zu informieren. Die vom BMFSFJ neu herausgegebene Broschüre "Zeit, das Richtige zu tun" liefert alles Wissenswerte rund um den Bundesfreiwilligendienst, das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr. Ebenso informiert die Broschüre über die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst im Ausland zu leisten. Durch zahlreiche praktische Erfahrungsberichte erhalten alle an einem Freiwilligendienst Interessierte einen Einblick in den Alltag der Engagierten in den unterschiedlichsten Einsatzfeldern. Die Broschüre kann hier bestellt werden. Auch der Flyer zum BFD kann hier weiterhin bezogen werden.

3. KONTINGENTIERUNG

Wie ich Ihnen bereits im letzten Newsletter mitgeteilt habe, haben die Zentralstellen von einem überwältigenden und weiter wachsenden Interesse am BFD berichtet. Um dies frühzeitig mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln abzugleichen hat jede Zentralstelle zwischenzeitlich eine bestimmte Platzzahl und eine daraus errechnete Zahl von "Einsatzmonaten" erhalten, über die sie für ihren Bereich verfügen kann ("Kontingentierung").

Die Aufgabe der Steuerung und Verteilung der vorhandenen Plätze liegt jetzt bei den Zentralstellen. Selbstverständlich wird es aber alleine wegen des Ausscheidens von Freiwilligen auch in diesem Jahr viele neue Verträge geben. Auf keinen Fall sollte daher der Eindruck erweckt werden, als sei es "aussichtslos", sich um einen Freiwilligendienst zu bewerben oder ähnliches. Im Gegenteil: So wie in diesem Jahr kann es sicher auch im nächsten Jahr 80.000 Plätze für Freiwilligendienstleistende geben - und die wollen erst einmal besetzt werden.

Entschieden werden muss aber zum Beispiel, wie viele Plätze für die Schulabgänger im Sommer vorgesehen werden sollen und wie viele auch schon vorher besetzt werden können. Dabei hat das Bundesfamilienministerium den Zentralstellen zur Auflage gemacht, einen erheblichen Teil der besetzbaren Plätze für den Frühherbst zu reservieren.

Die konkreten Auswirkungen der Kontingentierung unterscheiden sich sehr von Zentralstelle zu Zentralstelle. So gibt es Unterschiede zwischen eher "kleinen" und eher "großen" Zentralstellen, aber auch zwischen Zentralstellen, die mit Trägern oder Landesverbänden zusammenarbeiten und solchen, bei denen die Einsatzstellen direkt an die Zentralstelle angeschlossen sind.

Ich bitte Sie daher nochmals, sich zu Fragen der Kontingentierung mit der für Ihre Einsatzstelle zuständigen Zentralstelle in Verbindung zu setzen und mit dieser einen engen Kontakt zu halten. Vor allem aber ist es unbedingt notwendig, dass Sie ab sofort vor der Anbahnung einer BFD-Vereinbarung mit Ihrer Zentralstelle klären, ob für diese noch freie Einsatzmonate zur Verfügung stehen. Auf welchem Weg eine solche Klärung erfolgt, kann Ihnen nur Ihre Zentralstelle mitteilen.

IMPRESSUM

Der Newsletter wird herausgegeben vom Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste im Bundesfamilienministerium

E-Mail: jens.kreuter[at]BMFSFJ.de
Rochusstraße 8 - 10
53123 Bonn
Telefon: 0228-930-2723

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