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Schule aus – und was dann?

Bundesfreiwilligendienst hilft bei der Orientierung nach der Schulzeit

Berlin, 23. Juni 2011. Was kommt eigentlich nach der Schule? Die Schreinerlehre oder doch lieber auf den richtigen Studienplatz warten? Was mit Tieren oder irgendwie Medien? Fragen, die sich viele Jugendliche nach dem Ende ihrer Schulzeit stellen. Denn längst nicht alle wissen gleich wie es weiter gehen soll. So ein wichtiger Schritt will schließlich gut durchdacht sein. Der neue Bundesfreiwilligendienst schafft jetzt Zeit und Gelegenheit, die eigenen Interessen zu erforschen und sich in Ruhe zu orientieren!

Der Bundesfreiwilligendienst bietet die Möglichkeit, sich nach der Schule für einen Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten gesellschaftlich zu engagieren – in vielen verschiedenen Bereichen: vom Umwelt- und Naturschutz über Sport, Integration und Kultur zu Bildung und dem sozialen Bereich. Von einem Engagement profitieren Jugendliche gleich doppelt: Engagierte sammeln wichtige Erfahrungen in einem potentiellen Berufsfeld und tun etwas für sich und die Gesellschaft. Der Bundesfreiwilligendienst kann außerdem als Wartesemester für das Studium angerechnet werden.

Mögliche Einsatzstellen gibt’s im Netz: Auf der bundesweiten Platzbörse unter
www.bundesfreiwilligendienst.de sind schon mehr als 14.500 freie Plätze in ganz Deutschland veröffentlicht.

Im Anhang haben wir einige der wichtigsten Fragen rund um den Bundesfreiwilligendienst beantwortet – und würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben.

Gerne vermitteln wir Interviewpartner zum Bundesfreiwilligendienst oder senden Ihnen weitere Informationsmaterialien zu.

Fragen und Antworten zum Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst ist eine gute Möglichkeit, etwas für die Gesellschaft zu tun und sich selbst zu orientieren: Welche Berufsrichtung passt zu mir? Wäre ein Job im sozialen Bereich das Richtige oder doch eher das Biologiestudium? In den Monaten des Bundesfreiwilligendienstes kann sich jeder Freiwillige ausprobieren und gleichzeitig viele wichtige Dinge über das Miteinander in unserer Gesellschaft lernen. Wer sich engagiert, lernt außerdem mögliche Berufsfelder kennen und bekommt jede Menge praktische Erfahrung, die für später nützlich ist. Der Bundesfreiwilligendienst öffnet ganz neue Einsatzfelder: Auch im Bereich Kultur, Integration oder Sport kann man sich jetzt in Form eines Freiwilligendienstes engagieren.

Wer kann mitmachen?

Den Bundesfreiwilligendienst können alle absolvieren, die mit der Schule fertig sind: Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle.

Was kann man machen?

Beispiele aus dem sozialen Bereich:

  • In einem Kinderhort mit Kindern mit und ohne Behinderung das Mittagessen verteilen und die Fußball-AG für Mädchen betreuen
  • Im Rettungsdienst Erste Hilfe leisten
  • Im Obdachlosencafé den Küchendienste einteilen und Menschen ohne Wohnsitz bei Behördengängen unterstützen

Beispiele aus dem ökologischen Bereich

  • Die Ranger in einem Nationalpark dabei unterstützen, bedrohte Tierarten zu beobachten und Wanderwege in Stand zu halten
  • In einem gemeinnützigen Gartenprojekt ökologische Landwirtschaft kenne lernen
  • Im Zoo und dort im Bereich Bildung und Naturschutzerziehung mitwirken und bei Besucherführungen, Aktionstagen oder Kindergeburtstagen assistieren Beispiele aus den Bereichen Kultur, Sport und Integration

Beispiele aus den Bereichen Kultur, Sport und Integration

  • In einem Museum die Museumspädagogin bei Führungen unterstützen und in der Verwaltung mitarbeiten
  • Im Theater die theaterpädagogischen Angebote unterstützen und in den BereichTontechnik reinschnuppern
  • Seinen Sportverein unterstützen und Jugendmannschaften und Schul-AGs leiten und nebenher den Übungsleiterschein im Breitensport machen
  • In einem Stadtteilladen Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund unter die Arme greifen und nachmittags im Integrationscafé mitmachen

Wie sieht es aus mit Urlaub und Bezahlung?

Je nach Einsatzstelle erhält ein Freiwilliger bis zu 330 ! Taschengeld, außerdem nach Absprache mit der Einsatzstelle auch Bekleidung, Unterkunft und Verpflegung oder stattdessen entsprechende Geldersatzleistungen. Alle Freiwilligen werden vor Ort durch eine Fachkraft betreut, angeleitet und in bestehende Teams integriert. In Seminaren werden die Kenntnisse vertieft. Und einen Urlaubsanspruch gibt’s natürlich auch!

Wo finde ich freie Plätze?

Freie Plätze im Bundesfreiwilligendienst gibt’s in der offiziellen Platzbörse des
Bundesfreiwilligendienstes im Internet auf der Seite www.bundesfreiwilligendienst.de

Hier sind schon mehr als 14.500 freie Plätze in ganz Deutschland eingestellt, in vielen verschiedenen Bereichen. Der Kontakt zur Einsatzstelle steht gleich daneben: Einfach anrufen oder mailen und los geht’s!

Es lohnt sich auch bei denen nachzufragen, die bisher Zivildienstleistende beschäftigt haben: Alle Zivildienstplätze gelten ab dem 01. Juli 2011 automatisch als Plätze im Bundesfreiwilligendienst.

Weitere Informationen

Bundesfreiwilligendienst: www.bundesfreiwilligendienst.de

Mehr über den Bundesfreiwilligendienst erfahren Sie auch auf Facebook. Werden Sie Fan!
http://www.facebook.com/pages/Bundesfreiwilligendienst/129520743790625

Pressekontakt
Kampagnenbüro Bundesfreiwilligendienst
c/o neues handeln GmbH
Luisenstraße 46 | 10117 Berlin
Tel: 030  288 83 78 21 | E-Mail: presse[at]bundesfreiwilligendienst.de